Forschungsförderung

Sofern es die finanzielle Situation zulässt, fördert der Deutsche Psoriasis Bund e.V. (DPB) gemäß § 2 seiner Satzung jährlich ein Forschungsvorhaben (Projekt), das Ergebnisse mit hoher Relevanz für die Indikationsbereiche Psoriasis und/oder Psoriasis-Arthritis und/oder für die damit verbundene Interessenvertretung im gesellschaftspolitischen Kontext gemäß der Satzung des DPB erwarten lässt. Die Förderung von Forschungsvorhaben ist nicht an bestimmte Fachgruppen gebunden und richtet sich insbesondere an jüngere Forscherinnen und Forscher, die bei wissenschaftlichen Einrichtungen tätig sind.

Grundsätzlich werden Verträge über Forschungsaufträge mit den wissenschaftlichen Einrichtungen (durchführende Einrichtungen) geschlossen, bei denen die Forscherinnen und Forscher (Projektbeauftragte) tätig sind. Die wissenschaftlichen Einrichtungen sollen keine kommerziellen Zwecke verfolgen.
Ein Auftrag wird durch den Vorstand des DPB, nach vorheriger Begutachtung durch den Wissenschaftlichen Beirat des DPB, geschlossen. Forschung durch den DPB erfüllt einen Satzungszweck und ist demgemäß steuerrechtlich als Zweckbetrieb anzusehen.

Frist für die Einreichung von Projekten: jeweils zum 30. September für einen Auftrag im folgenden Jahr.

Förderbedingungen

Bewilligte Forschungsaufträge

Jahr

Projektbeauftragte

Thema

2003

Prof. Dr. Ralf Uwe Peter

Nachbetreuung von Patienten der BVDD-Studie "Zum klinischen
Wirksamkeitsnachweis der ambulanten Balneophototherapie für Psoriasis"
(BP-BVDD)

2004

Dr. Gerthild Stiens
Dr. Rotraut Mößner


Polymorphismen im Serotonintransportergen als mögliche Prädispositionsfaktoren für depressive Symptome bei Patienten mit Psoriasis

2005


Prof. Dr. Gottfried Wozel
Dr. Lilla Vitez


Behandlung von Psoriasis-Patienten mit Fumaderm® in Kombination mit einer UVB-Therapie (311 nm) im intraindividuellen Halbseitenvergleich

2007

Johannes Bühligen


Adhäsion von neutrophilen Granulozyten an das humane Thy1 (CD90) -
Monitoring der Therapieeffektifität bei der Behandlung der Psoriasis

2008

Dr. Rebekka Salgo


Psoriasis und Co-Morbiditäten. Insulinresistenz in Folge der chronischen
Entzündung als Vermittler eines erhöhten kardiovaskulären Risiokoprofils?
Charakterisierung des Zytokinprofils im Psoriasis-Plaque per kutaner Mikrodialyse

2009

Dr. Judith Bahmer


Psychische und psychodynamische Einflussfaktoren
auf die Lebensqualität bei Psoriasis und deren Modulation
durch die Therapie

2010

Geo Semini


Charakterisierung glycosidischer Phopholipidanaloge als mögliche
Werkzeuge zum Einsatz bei Psoriasis

2011

PD Dr. Marc Alexander Radtke


Nutzen und Mehrwert der Mitgliedschaft in einer Patientenorganisation am Beispiel des Deutschen Psoriasis Bund

2012

Dr. Michael Bellutti


Bestimmung von Calprotectin (Protein S100A8/A9) in Serum und Faeces sowie endoskopische Evaluierung der Dünn- und Dickdarmmukosa bei Patienten mit Psoriasis vulgaris - Topoproteomanalyse von Haut- und Darmbiopsien

2013

Dr. Kirsten Steinz


Untersuchungen zur Auswirkung einer Tonsillektomie auf den klinischen Verlauf und immunologische Parameter bei Patienten mit Psoriasis

2014

PD Dr. Reinhard Meier


Fluoreszierende Molekulare Tomographie (FMT) zur Detektion von entzündlichen
Veränderungen bei Psoriasisarthritis

2015

Dr. Lisa Göpel


Individuelle topografische Verteilung der Hautveränderungen bei
Psoriasis und ihre Auswirkungen auf Lebensqualität und Versorgung:
Analyse von klinischen Merkmalen, Verteilungsmustern und
Begleiterkrankungen der Psoriasis an >6000 Patienten in Deutschland.

2016


Dr. Natalie Garzorz
Dr. Felix Lauffer

Individuelles Monitoring der Psoriasisaktivität durch regelmäßige Online-App - Befragungen in Verbindung mit klinischer Expertise

2017

Dr. Anja Saalbach


Rolle freier Fettsäuren (FFA) für die Psoriasis bei übergewichtigen Patienten

2018


Romina Pinske
Prof. Dr. Christoph Skudlik


„Psoriasis und Beruf:

Evaluation von Klinik, Risikofaktoren und Präventionsmaßnahmen"